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Wie wundervoll es duftet

Die Wahrnehmung von Düften sowie das damit verbundene Gefühl ist individuell und kann sehr stark variieren. Zitronen- bzw. Orangendüfte vermitteln uns ein positives, belebendes und erfrischendes Gefühl, während wir Lavendel oder Vanille eher als beruhigend und entspannend empfinden. Somit ist es nicht erstaunlich, dass man sich die Eigenschaften unterschiedlicher Wirkstoffe zu Nutzen macht, um unterschiedliche Stimmungen zu befördern.

Wie wirken sich Düfte auf die Umgebung aus?

Düfte rufen bei Menschen oft Erinnerungen hervor, die vielleicht schon sehr lange zurückliegen und trotzdem zum Leben erwachen, wenn die Nase auf ein bestimmtes Aroma stößt. Das ist nicht weiterhin erstaunlich, wenn man bedenkt, dass wir über 300 Rezeptoren verfügen und somit unterschiedliche Düfte wahrnehmen und zuordnen können. Die Duftstoffe im Parfum entfalten sich auf jeder Haut zu einem eigenen Dufterlebnis und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass ein und derselbe Duft bei zwei Menschen unterschiedlich riecht. Verantwortlich für die Haftung und Entfaltung der Duftmoleküle sind die hauteigenen Lipide. Je trockener die Haut, umso schwächer entwickelt sich ein Duft.

Was bedeuten die Bezeichnungen EDP und EDT?

Beim Kauf eines Parfüms hat man oft die Qual der Wahl zwischen Parfum, Eau de Parfum oder Eau de Toilette. Den Unterschied und somit auch den Preis zwischen den Duftvariationen bestimmt die Duftkonzentration. Je höher der Duftstoffanteil -damit ist die Menge des Duftöls im Alkohol-Wasser-Gemisch gemeint- umso höher die Haltbarkeit und entsprechend auch der Preis.

Die duftstoffreinste und somit hochwertigste Parfümvariation ist das „Extrait de Parfum“ mit einem Duftstoffanteil von ca. 15% bis 30%. Sollte die Bezeichnung „Extrem“ oder „Intense“ im Namen auftauchen, ist der Prozentsatz sogar bis 40%.

An nächster Stelle steht das Eau de Parfum (kurz EDP) mit einem durchschnittlichen Duftstoffanteil von ca. 10% bis 14%. Aufgrund der Intensität sollte ein Eau de Parfum nur sparsam verwendet werden, da ein Hauch eines Duftes von der Umgebung als angenehmer wahrgenommen wird.

Das Eau de Toilette (kurz EDT) besitzt eine geringere Intensität und kommt auf einen Duftstoffanteil von ca. 6% bis 9%. Es handelt sich oft um leichte und frische Düfte und so darf gern auch mehr gesprüht werden, da der Duft sonst als zu schwach wahrgenommen werden kann.

Die leichteste Variante ist das Eau de Cologne (kurz EDC) – auch Erfrischungswasser genannt. Mit einem Duftstoffanteil von ca. 3% bis 5% ist es extrem flüchtig und in der Regel die günstigste Variante.

Wo hält der Duft am Längsten?

Der Duft, aufgesprüht am Puls verbleibt länger. Optimale Stellen sind u.a. das Handgelenk, der Hals, die Kniekehle. Ein sehr guter Duftträger ist auch das Haar. Viele Hersteller bieten zu einem Duft das passende Duschgel oder die passende Bodylotion an; denn auch damit kann man seinen Lieblingsduft intensivieren.

Unser Tipp: Sprühen Sie den Duft eher in die Luft und lassen in wie Regen auf die Haut fallen, anstatt direkt die Haut zu besprühen.

Eignet sich jeder Duft für jeden Anlass?

Bedenken Sie: Im Sommer greifen wir eher zu leichten, frischen Duftnoten, während wir in den Wintermonaten warmen und intensiveren Duftnoten eher den Vortritt geben. Am Tag oder bei der Arbeit sollte das Parfum unaufdringlich sein. Abends jedoch kann darf Ihr Lieblingsparfum durchaus präsenter sein.

Was versteht man unter Duftfamilien?

Orientalische Düfte: Sie erinnern an Tausend und eine Nacht. Sind schwer, würzig, warm und meist pudrig. Nicht selten beinhalten diese Parfüms edle Hölzer, Moschus, Vanille und balsamische Harze, die gerne mit exotischen Blumen und Gewürzen kombiniert werden.

Blumige bzw. florale Düfte: Die große Vielfalt der Blumenwelt spiegelt sich auch in der großen Auswahl an floralen Düften wider. Harmonisch werden in den Parfüms unterschiedliche Blütenakkorde zu einem Blumenbouquet zusammengeführt. Um dem Ganzen Frische zu verleihen, werden oft grüne und fruchtige Inhaltsstoffe beigefügt.

Chypre Düfte: Diese Parfüms sind elegant und intensiv. Hier finden wir warme, holzige Akkorde (u.a. Patchouli, Bergamotte, Eichenmoos), die häufig mit fruchtigen bzw. blumigen Noten kombiniert und aufgelockert werden.

Fougère Düfte: Diese Duftfamilie begegnet uns würzig-herb mit einer holzigen Note. Der Fougère-Akkord setzt sich aus den Duftnoten Geranium, Bergamotte und Lavendel zusammen. Die klassische Basisnote ist das Eichenmoos. 

Aldehyde: In der Parfümherstellung werden seit den 20er Jahren Aldehyde verwendet. Es sind chemische Verbindungen, die entweder fruchtig oder blumig riechen.

Zitrus Düfte: Die Düfte sind leicht, fruchtig, frisch und verfliegen schnell. Die Basis besteht aus Essenzen der Orange, Zitrone, Grapefruit oder Mandarine. Diese können mit anderen Bestandteilen des Orangenbaumes u.a. Orangenblüten kombiniert werden. In der Kopfnote eines Parfüms treffen wir häufig auf diesen Duftakkord.

Was ist mit einer „Duftpyramide“ gemeint?

Der klassische Duft besteht aus 3 Phasen, nach dem Prinzip einer Pyramide. Der obere Teil ist die Kopfnote, das Mittelstück die Herznote und das untere Teil die Basisnote. Ein gutes Parfüm erkennt man anhand einer raffinierten Komposition; einem harmonischen Zusammenspiel belebender, frischer und würziger Duftnoten.

Kopfnote: Das kürzeste Gastspiel in einer Duftkomposition. Sie bildet die Spitze der Pyramide und ist der erste Eindruck eines Parfüms. Sie enthält meist frische und spritzige Nuancen, die sich jedoch nach kurzer Zeit verflüchtigen. Unter anderem findet man hier Zitrusfrüchte, Kräuter oder Gräser.

Herznote: Das „Herzstück“ und somit der „Charakter“ eines Duftes. Die mittlere Phase folgt der Kopfnote; ist warm, intensiv und langanhaltend. Unter anderem findet man hier Anis, Muskatnuss, Gewürze, Salbei, Pfeffer oder Zedernholz.

Basisnote: Die letzte Phase eines Duftes. Sie ist schwer, intensiv und langanhaltend. Unter anderem findet man hier ätherische Harze, exotische Hölzer sowie kräftige Gewürze. Der individuellste Teil des Parfüms und ausschlaggebend, wie sich ein Parfüm auf Ihrer Haut entfaltet.

Können Düfte gemischt werden?

Ja, das Mischen von Düften ist bekannt als „Duft-Layering“. Die Düfte werden hierbei geschichtet. Wie Sie das machen? Sie brauchen dazu 2-3 Düfte, die untereinander harmonieren. Mit etwas Geduld können auch Sie bald Ihren eigenen Duft kreieren.

 

Bis bald, Ihr ANADORE KOSMETIK - Team

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